Die Eßlinger Zeitung kommt in die Schulen: Fakten statt Fake News – Zisch-Projekt fördert Lese- und Medienkompetenz
Die EZ startet ab Montag eine neue Runde ihres Projekts „Zeitung in der Schule“. Weit über 2000 Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten und Altersgruppen im Kreis Esslingen machen mit und lesen fünf Wochen lang die Zeitung – digital oder gedruckt.
An diesem Montag startet eine weitere Runde von „Zeitung in der Schule“, kurz Zisch. Fünf Wochen lang wird die Eßlinger Zeitung kostenlos in die Klassenzimmer geliefert, entweder als Printausgabe zum Durchblättern oder als digitale Version auf dem Tablet oder Handy. Das Interesse der Schulen im Kreis Esslingen an dem Projekt ist wie immer groß – und das quer durch alle Schularten und Klassenstufen. 89 Klassen von 47 Schulen und insgesamt fast 2050 Schülerinnen und Schüler haben sich über ihre Lehrkräfte für Zisch angemeldet.
Warum kommt dieser Bericht in der Zeitung?
Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern aller Altersgruppen Gelegenheit, täglich die Eßlinger Zeitung zu lesen und sich auszutauschen: Welche Neuigkeiten gibt es in der Welt, in der Region und in meinem Ort? Welche Veranstaltungen stehen an? Es wird aber auch intensiv gearbeitet. Wie ist eine Zeitung eigentlich aufgebaut? Was sind Ressorts? Wie entsteht eine Zeitung und welche Rolle spielen digitale Medien? Wie und warum kommt ein Bericht überhaupt in die Zeitung? Woher haben Journalisten ihre Informationen und Ideen? Mit solchen Fragen dürfen die Schülerinnen und Schüler auch die Redakteurinnen und Redakteure löchern, die wie immer auf Wunsch die Klassen besuchen. Neuerungen gibt es für Lehrerinnen und Lehrer. Sie können ihren Unterricht jetzt noch besser auf das Projekt vorbereiten. Denn für sie gibt es einen Zugang zur Online-Medienplattform „Klasse!“. Hier finden sie unter anderem weitere Materialien und verschiedene Online-Module mit spielerischen Übungen.
„Sprache als Eintritt in eine bunte Welt“
Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die ohne Tageszeitung aufwachsen, wird immer größer. Manche Kinder und Jugendliche kommen beim Projekt Zisch überhaupt erst damit in Berührung. Das Projekt „Zeitung in der Schule“ versteht sich auch als Beitrag, um auf unterhaltsame Weise die Lesefähigkeit und -lust zu fördern.
„Mangelndes Text- und Leseverständnis bedeutet auch mangelndes Verständnis von den Zusammenhängen in dieser Welt. Sprachverständnis und Artikulationsvermögen dagegen sind die Eintrittskarte in eine bunte, aufregende Welt“, hebt EZ-Chefredakteur Johannes M. Fischer die Bedeutung von Zisch hervor. Das Projekt vermittle auch Medienkompetenz. Die werde angesichts zunehmender Falschmeldungen und Manipulationsversuche über soziale Medien immer wichtiger.





